Laki Zrt.

Kisbér, ehemalige Königsreitschule


Wir haben in Kisbér den rekonstruierten Gebäudekomplex der ehemaligen Königsreitschule übergeben.

Heute wurden die Rekonstruktions- und Ausführungsarbeiten des Gebäudekomplexes und dessen Umgebung in der ehemaligen Königsreitschule feierlich übergeben. Die durch die Baudenkmalrekonstruktion erneute Gebäude ist in Mitteleuropa ein Reitschulgebäude mit der größten Spannweite und Holzdachstruktur, das nicht nur zu den Reitveranstaltungen sondern auch zur Abhaltung von Theateraufführungen, Konzerten und sonstigen Veranstaltung als geeigneter Raum dient. In einem der an beiden Seiten der Reitschule befindlichen ehemaligen Stallgebäude haben wir ein modernes Wellnes- Dienstleistungen bietendes mit Schauelementen vollgebrachtes Wellnesbad errichtet, mit Umkleideräumen, Fitnessraum, indem wir in dem anderem Stallgebäude - die alte Stimmung aufbewahrend - den Pferdestall mit Boxsystem wiederherstellten, in dessen Museumsgebäudeteil eröffnet sich die Möglichkeit dafür, dass am Zuchtort unserer berühmten Pferde: „Kincsem“ (mein Schatz) und „Imperial“ die Vergangenheit und auch die Kuriositäten der Gemeinde Kisbér vorgestellt werden können.

Im Laufe der Rekonstruktionsarbeiten wurden nicht nur die Gebäude, sondern auch die Umgebung verschönert. Wir haben eine herrliche Parkanlage errichtet mit Promenaden und gezierten Platzbelägen, zeitgetreuen Kandelabern, Bänken und für die Pferdesportfans Pferderennbahnen errichtet. Wir haben auch die herumliegende Verkehrsstraße der Baudenkmalumgebung angepasst, statt Asphaltbelag erhielt diese einen dekorativen Platzbelag mit Errichtung von Pflanzenkassetten und künstlerischen Kandelabern. Die durch die Rekonstruktion der ehemaligen Königsreitschule und deren Umgebung für die Entwicklung der Stadt Kisbér aufgewandte Betrag von 1,2 Mrd. Forint wurde in erheblichem Teil durch die Europäische Union im Rahmen des PHARE- Programms finanziert, für den die Selbstbeteiligung seitens der Schatzkammer Vermögensdirektion und der Selbstverwaltung der Stadt Kisbér beigestellt wurde.

2006.12.08.

Ungarische Staatsoper


Eine dekorative Verkleidung bekam das Opernhaus und seine Umgebung.

122 Jahre mussten seit dem Erbauen der Ungarischen Staatsoper dazu vergehen, dass auch die Umgebung würdig des einen der schönsten Gebäude der Welt im Bereich des Baustiles Neorenaissance sei. Die Selbstverwaltung der Theresienstadt hat diesen Zustand nicht mehr verkraften können und traf in diesem Jahr die Entscheidung, dass statt des Asphaltbelags und der aufeinander abgestellten Autos den edlen dekorativen Steinen, Pflanzen, Bäumen, und nun freilich den Fußgängern Platz gegeben werden muss. Nach der Entscheidung erfolgte rasch die Tat. Nach der Erstellung von Genehmigungsplänen wurde gleich eine Bewerbung im Bereich der öffentlichen Beschaffung bezüglich des Umbaus des öffentlichen Platzes um das Opernhaus herum ausgeschrieben, die unsere Firma LAKI Épületszobrász Zrt. gewann.

Unsere übernommenen Aufgaben waren folgende: die Straßen um die Oper herum (Hajós- Lázár-, Dalszinház- Straßen) und der Platz vor der Oper bekommen auf einer Fläche von fast 5.200 m2 einen dekorativen Belag, mit den anschließenden öffentlichen Ver- und Entsorgungsarbeiten, die vorhandene öffentliche Platzbeleuchtung wird durch gezierte Kandelaber ersetzt, ferner in den auszubauenden Kassetten werden Bäume und Bewuchs angepflanzt.

Die Freigabe des Arbeitsgeländes erfolgte am 25. Juli 2006. Das wichtigste Kriterium der Baugenehmigung schrieb vor, dass man während der Ausführungsarbeiten den Betrieb des Opernhauses und den Zugang zu den umgebenden Wohnhäusern ohne Störungen sichergestellt werden muss. Diese etlichen als Kleinigkeit scheinenden Kriterien hat uns viel Kopfzerbrechen gemacht. (...)

Einer der wichtigsten Punkte unseres mit der Selbstverwaltung abgeschlossenen Vertrags war der Teiltermin der 21.Oktober bzw. dessen Erfüllung. Bis zur Galavorstellung der Oper am 22. Oktober mussten überall feste Beläge verlegt und das Gelände für den Empfang der zur Feierlichkeit eingeladenen Delegationen geeignet werden. In der Linie der Gehsteige schritten wir sehr langsam fort. Der Termin näherte sich sehr rasch. Unter dem Straßendamm haben wir mit Hilfe der so genannten Bohrtechnologie die Erdkabel verlegt. Wir haben uns vor vielen Mühen verschont. Der kritischste Knotenpunkt ergab sich an der Ecke der Dalszinház- und Andrássy- Straßen. Hier gab es innerhalb einigen Metern Hochspannungsleitung, Gasrohr, Kanalleitung, Wasserrohr und Schwachstromleitung. Vor dem Beginn des Bohrvorgangs klopfte uns das Herz und wir waren ängstlich, doch Dank der genauen Messung konnte der Bohrer ohne Problem durchschlagen. In der Dalszinház- Straße haben wir die Gehsteiglinie mit dem Asphaltschneidemaschine geschnitten. Wir haben wegen der Galavorstellung den Asphaltbelag der Straße behalten und nur die Teile in Richtung der Nachbargebäude abgetragen. Nach der erfolgten Verlegung von Kabeln der öffentliche und Zierbeleuchtung und der Einbetonieren von Fundamentkörpern der Kandelaber beschleunigte sich die Arbeit.

Nach der Fertigstellung von Kiesbetten unter den Gehsteigen und der Betonierung erfolgten die Verlegung von Betonsteinplatten und die Gestaltung von Ableitungsrinnen aus kleinen Basaltsteinen. Wir haben die Vorrichtungen der Ver- und Entsorgungsleitung parallel zur Gestaltung der Beläge in die geeignete Tiefe gelegt. Wir haben in die Kalksteinkassetten Bäume und Ziersträucher gepflanzt. Am 21. Oktober war nur die Reinigung der Straßen- und Platzbeläge zurück. Bis zum Eingang der Kandelaber in November haben wir die herausragenden Leitungen durch Zierpflanzenkisten verdeckt. An der zum 50. Jahrestag der Revolution 1956 abgehaltenen Galavorstellung nahmen beinahe 30 Staatsoberhäupter teil. Die Gedenkfeier wurde in Ordnung und in einer schönen Umgebung erfolgreich abgewickelt. Während der zur Zeit der Feierlichkeit ausgebrochen Unruhen hat das Gelände seitens der Polizei einen gesteigerten Schutz bekommen. (...)

Nach der Gestaltung endgültiger Verkehrstechnik hörte die Möglichkeit für das Parken in den Straßen um das Opernhaus herum auf. Die Einfahrt in die Hajós- Straße wird durch einen sich versenkenden Poller verhindert, der durch das Kennzeichen- Erkennungssystem betrieben wird. Nur die über eine Genehmigung verfügenden Fahrer dürfen das Gelände befahren.

Der Paradeplatz gehört ab jetzt den Fußgängern. Bänke, Zierbäume und stimmungsvolle Zierbeleuchtung erwarten die Besucher. Die Touristen können in einer würdigen Umgebung das Opernhaus vom Architekt Miklós Ybl fotografieren. Wir hoffen darauf, dass es zur wahren Freude der hier lebenden Menschen dient und für die einige Monate lang andauernden Unannehmlichkeiten einen Schadenersatz bietet.

(Details aus dem in der Nummer 1/2007 der Steinzeitung erschienenen Artikel der Verfasser Lajos Parti und Sebestyén Pitt)

2006.12.07.

Keszthely, Festetich- Schloss


Wir haben den Vertrag über die Umbauarbeiten des Steingebäudes des Schlossparks im Wert von 467 Millionen Forint unterschrieben.

Dr. László Csoma, Direktor der Firma Helikon Kastélymúzeum Kht. hat in der Unterzeichnungszeremonie seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass unsere Firma die in der zugeschärften Marktlage gewonnene Arbeit mit großer Begeisterung und Berufskenntnissen, innerhalb des Termins und in guter Qualität durchführt, eine der wichtigsten Stationen der Rekonstruktion des Schlosses beziehungsweise Schlossparks wird ja durch solche wichtigen Partner unterstützt, wie die Schatzkammer Vermögensdirektion beziehungsweise die Europäischen Union. Nach der Beendigung der mit dem wichtigsten Barockschloss Ungarn, dem Festetich- Schloss, zusammenhängenden Arbeiten werden in dem rekonstruierten und erweiterten Steingebäude die Jagd- und eisenbahnhistorische Modellausstellungen untergebracht.

2006.04.06.

Wir haben die Rekonstruktionsarbeiten des Baudenkmal- Gebäudekomplexes der ehemaligen Königsreitschule in Kisbér gewonnen.


Der Wert des im Rahmen des PHARE- Programms zu realisierenden Projektes liegt bei ca. 500 Millionen Forint.

Wir haben mit der Planungs- und Rekonstruktionsarbeiten des Baudenkmal- Gebäudekomplexes der ehemaligen Königsreitschule und deren Umgebung in Kisbér begonnen. Aufgrund unseres mit der Schatzkammer Vermögensdirektion unterzeichneten Vertrags wird hier eine Reitschule mit der größten Spannweite (ca. 20 m) in Mitteleuropa erneuert. In dem Gebäude der nach den Ansprüchen des heutigen Zeitalters zu erneuernden Reitschule werden wir nicht nur einen für die Abhaltung von Veranstaltungen geeigneten Raum auslegen beziehungsweise erneuern, sondern einen solchen Raum, der auch zur Abhaltung von Theateraufführungen, Konzerten und sonstigen Veranstaltung als geeigneter Raum dient. In einem der an beiden Seiten der Reitschule befindlichen ehemaligen Stallgebäude werden die zur modernen Pferdehaltung dienenden Räumlichkeiten (Boxen), ferner das Museum, in dem anderen ein Wellnes- Zentrum (Schwimmbad, Sauna, Fitness) errichtet. So wird nicht nur ein schicksalsreiches Baudenkmal vor dem Untergang gerettet, sondern kann sich hier für die Einwohner der Stadt und deren Umgebung ein wahrer Lebensraum ausgestalten. Wir hoffen, dass die Einwohner der Stadt Kisbér im Herbst 2006 berechtigterweise stolz auf das im Mittelpunkt des Innenstadt- Entwicklungsprogramms stehende Programm - den von uns erneuerten Baudenkmal- Gebäudekomplex der Königsreitschule und dessen Umgebung sein werden.

2006.04.05.